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Formel E bei Eurosport: Schwacher Hongkong-Auftakt am Samstag, hoher Marktanteil am Sonntag

Gemischte Gefühle nach dem Formel-E-Auftakt zur vierten Saison in Hongkong: Während sich der Sonntagslauf am 3. Dezember mit Blick auf die Einschaltquoten sehen lassen konnte - bedingt auch durch den vorläufigen Sieg von Daniel Abt - ließ der Saisonstart einen Tag zuvor zunächst nichts Gutes verheißen. Nur 44.000 Zuschauer sahen im Schnitt zu - gerade einmal halb so viele wie 2016. Die Marktanteile (0,8 Prozent) verhielten sich hingegen ähnlich. Allerdings fand der Hongkong E-Prix in diesem Jahr auch zwei Stunden später statt als noch in Saison drei.

Am Sonntag sah es hingegen erheblich besser aus. 150.000 Fans verfolgten den ersten deutschen Formel-E-Sieg (der später wieder aberkannt wurde) live im Fernsehen, im Schnitt waren es 101.000 Zuschauer. Für die frühe Sendezeit ein durchaus guter Wert. Noch besser schnitt Eurosport mit Blick auf die Marktanteile ab. 1,6 Prozent aller TV-Zuschauer schauten am Sonntagmorgen Formel E - der zweitbeste Wert der Geschichte (nach Berlin 2016: 1,7 Prozent). Auch in der von Eurosport definierten Zielgruppe (männlich, 20-59 Jahre) wurde mit 1,8 Prozent ein ordentlicher Wert erreicht.

Eurosport gibt sich gegenüber 'e-Formel.de' positiv: "Hongkong war ein erfreulicher Auftakt in Deutschland. Das Sonntagsrennen sahen in der Spitze 150.000 Zuschauer, was im Hinblick auf die frühe Übertragungszeit ein sehr guter Wert ist."

Gute Einschaltquoten erzielte der Discovery-Konzern, zu dem auch Eurosport gehört, auch international. Um die verschiedenen Länder vergleichen zu können, ziehen wir die Zielgruppe "männlich, ab 14 Jahre" heran. Deutschland erreichte mit einem Marktanteil von 2,9 Prozent einen sehr guten Wert und lag damit deutlich vor Großbritannien (1,1), Frankreich (1,2), Italien (0,4) und Polen (0,8). Allein Schweden beeindruckte mit 6,7 Prozent - beeinflusst durch den Sieg von Felix Rosenqvist am Sonntag.

"International konnten wir dank der (erstmaligen) PAN EURO LIVE Berichterstattung ein beträchtliches Zuschauerwachstum erreichen", sagt ein Eurosport-Sprecher. "Mit allen Übertragungen rund um Hongkong, also Live, Re-Live und dem Magazin, wurden 6,2 Millionen verschiedene Europäer erreicht. Beim Auftakt der dritten Saison waren es nur 2,1 Millionen. Das Live-Rennen am Sonntag schauten hierbei über 400.000 Zuschauer in der Spitze."

Das nächste Formel-E-Rennen startet am 13. Januar in Marrakesch um 17 Uhr deutscher Zeit. Wir werden dich auch in dieser Saison wieder regelmäßig mit den aktuellsten Einschaltquoten versorgen.

Alle TV-Quoten der Formel E seit Saison 2 im Überblick

von Timo Pape 

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Simon |

Ich möchte nächstes Jahr zum Rennen nach Berlin fahren. Ich bin mir aber nicht sicher von welcher Tribüne aus man den besten Blick hat. Hättet ihr einen Tipp?

Kommentar von Timo |

C1 könnte ganz gut sein.

Kommentar von Danie J. |

Hallo Simon,
2017 war ich auf der B1 Tribüne. C1 ziehe ich dieses Jahr vor. Wehmütig, musste ich hierbei feststellen, dass die Preise für alle Tribünen 2018 gleich sind :(. Weiter kann man nur mit Kreditkarte bezahlen, anders als die Jahre zuvor über Ticketmaster :((.

Hoffentlich wird das Rennen dafür entschädigen.

Kommentar von KF |

Tribüne vorher kaufen ist nicht unbedingt notwendig. Letztes Jahr am Sonntag sind Mädels herum gelaufen und haben Tribünen Tickets verschenkt. So hab haben wir auf der C1 Bühne ganz oben gesessen und super Überblick gehabt. Und das für schlappe 5EUR Eintritt pro Nase. Was noch fehlt ist eine Kooperation mit der Deutschen Bahn das man zum Regulären Ticket gleich für 20EUR mehr ein ICE Ticket für die Anreise aus Deutschland bekommt. Das wäre aus meiner Sicht nachhaltig und Umweltschonender als mit dem eigenen Auto da hinzufahren. Wir hatte so noch mal jeder 40EUR für die Bahn ausgegeben. Trotzdem ein Spitzen Sonntag selbst meiner Frau hat's gefallen obwohl sie sich für Autos und Motorsport überhaupt nicht interessiert...

Kommentar von Timo |

Gute Idee mit der Bahn-Koop!

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