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Formel E in Bern: Lotterer verliert Platz 4 durch nachträgliche Zeitstrafe

Wenige Stunden nach dem Ende des Swiss E-Prix 2019 in Bern wurde DS-Techeetah-Fahrer Andre Lotterer nachträglich bestraft. Hintergrund ist eine unerlaubte Ausfahrt aus der Boxengasse bei roter Ampel. Gegen den Deutschen, der den Lauf auf Rang 4 beendet hatte, wurde eine nachträgliche Durchfahrtsstrafe ausgesprochen, die in eine 22-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Er wird damit nur noch als 14. gewertet und verliert all seine in der Schweiz erzielten Punkte.

Bereits im Rennen starteten die Rennkommissare eine Ermittlung gegen den 37-Jährigen. Im offiziellen Bericht heißt es, Lotterer habe die Information von seinem Team erhalten, dass er die Boxengasse verlassen solle, obwohl die Ampel am Ausgang noch rot leuchtete. Durch die Mitschuld seines Teams erhalte Lotterer zwar keine Strafpunkte, muss jedoch die schwerwiegende Zeitstrafe wahrnehmen.

In der Folge verliert Lotterer alle zwölf Meisterschaftspunkte, die er zuvor im E-Prix in Bern erzielt hatte - eine Strafe, die ihm realistisch betrachtet die Chance raubt, in New York noch um den Titel kämpfen zu können. In der Fahrerwertung verlor DS Techeetah nämlich seine "Doppelführung", da Lotterer im Gesamtstand hinter di Grassi und Evans auf Platz 4 abrutschte. Der Vorsprung vor Audi in der Teamwertung schrumpfte von 55 Punkten auf 43 Zähler zusammen. Für den gebürtigen Duisburger ist es bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass er keine Punkte aus einem Rennwochenende mitnimmt.

Lopez disqualifiziert, Zeitstrafe gegen Felix da Costa

Im korrigierten Rennergebnis rutschte damit beispielsweise Maximilian Günther (Dragon) auf Platz 5 vor. Abt (Audi) wurde am Ende als Sechster gewertet, dahinter komplettierten Alex Lynn (Jaguar), Felipe Massa (Venturi), Lucas di Grassi (Audi) und Stoffel Vandoorne (HWA) die Top 10.

Ebenfalls bestraft wurden Jose Maria Lopez (Disqualifikation), Antonio Felix da Costa (5-Sekunden-Zeitstrafe) und Edoardo Mortara (Strafversetzung für New York). Die genauen Hintergründe dazu sowie alle weiteren Bestrafungen des Rennwochenendes haben wir dir in einer gesonderten Kurzmeldung aufgelistet.

von Tobias Bluhm 

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Kommentar von EffEll |

Was hat sich das Team nur dabei gedacht? Es war doch klar, dass ein Überfahren der roten Ampel Konsequenzen nach sich zieht...

Kommentar von Benny |

Ich finde die 22 Sekunden einfach übertrieben und jetzt hängt Lotterer weit unten. 10 Sekunden würden doch reichen. Gut für Unsereren Schaeffler Fahrer Daniel Abt!

Kommentar von Roman |

Daniel Abt ist Audi Fahrer ;)

Sehr schade für Lotterer! Er hätte das Zeug zum Meister.

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