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Formel E: Jean-Eric Vergne ist erster Gesamtsieger der voestalpine European Races

Anzeige | Jean-Eric Vergne hat sich mit seinem dritten Saisonsieg am vergangenen Samstag in Bern nicht nur in eine exzellente Position für die Titelverteidigung Mitte Juli in New York gebracht. Sein E-Prix-Gewinn bedeutete für ihn zeitgleich den ersten Gesamtsieg in der Wertung der voestalpine European Races. Mit zwei Siegen und einem dritten Platz in Europa setzte er sich am Ende - wie auch beim Swiss E-Prix - gegen Jaguar-Pilot Mitch Evans durch.

Dabei war Vergne denkbar schlecht in den europäischen Teil des Rennkalenders gestartet: Nach einer "Nullnummer" beim Auftakt in Rom kam er auch bei seinem Heimrennen in Paris nicht über einen sechsten Platz hinaus. Dann legte der DS Techeetah-Fahrer jedoch ordentlich zu: Mit seinem Sieg in Monaco, einem dritten Platz in Berlin und dem jüngsten Erfolg in Bern zeigte es sich eindeutig als der Fahrer mit der besten Performance.

Nach dem Swiss E-Prix in Bern bekam er im Media-Center die im speziellen 3D-Druck-Verfahren hergestellte Trophäe von voestalpine-CEO Wolfgang Eder und Formel-E-Gründer & CEO Alejandro Agag überreicht. Anschließend sagte er: "Ich hatte ja schon seit dem letzten Rennen in Berlin die Nase bei den voestalpine European Races vorn, deswegen freue ich mich jetzt umso mehr, dass ich mich mit diesem Sieg in Bern nun endgültig durchsetzen konnte."

"Trophäe wird einen schönen Platz bei mir zu Hause bekommen"

"Es ist toll, der erste Gewinner dieses neuen Preises zu sein", erklärt Vergne weiter. "Die Trophäe wird einen schönen Platz bei mir zu Hause bekommen. Und wenn ich am Ende der Saison auch die Trophäe des Formel-E-Meisters erringen kann, hätte es nicht besser laufen können."

voestalpine-CEO Wolfgang Eder sagt: "Ich möchte Jean-Eric Vergne sehr herzlich zum Sieg der voestalpine European Races 2018/19 gratulieren. Es bleibt spannend, ob er auch die Gesamt-Meisterschaft beim letzten Rennwochenende in New York für sich entscheiden kann. Wir wünschen ihm auf jeden Fall viel Erfolg und freuen uns, dass er als erster Fahrer die Trophäe der voestalpine European Races mit nach Hause nehmen kann."

Eder, der nach vielen Jahren als voestalpine-CEO die Position als CEO übergeben wird, zieht ein positives Fazit nach der ersten Ausgabe der voestalpine European Races: "Für die voestalpine war die erste Saison unserer Partnerschaft mit der Formel E ein voller Erfolg. Das zeigen vor allem die vielen positiven Reaktionen unserer Mitarbeiter, Kunden und der breiten Öffentlichkeit. Dabei ist für uns nicht nur der sportliche Aspekt wichtig, sondern auch die Möglichkeit, die Formel E als Technologie-Plattform zu nutzen und gemeinsam die E-Mobilitätstechnologien der Zukunft weiterzuentwickeln."

10 Formel-E-Fahrer auf den Podien von Europa

Jaguar-Fahrer Mitch Evans erreichte durch seinen Sieg in Rom sowie Platz 2 in Bern den zweiten Gesamtrang bei den voestalpine European Races. Andre Lotterer folgt mit zwei zweiten Plätzen (Rom und Paris) auf Rang 3. Die beiden übrigen Europa-Sieger - Lucas di Grassi (Berlin) und Robin Frijns (Paris) - teilen sich die vierte Position. Darüber hinaus gingen Sebastien Buemi, Oliver Rowland, Stoffel Vandoorne, Daniel Abt und Felipe Massa mit Pokalgewinnen in die Wertung der voestalpine European Races ein.

Insgesamt standen somit zehn verschiedene Fahrer bei den fünf Europa-Rennen der Formel E auf dem Podium - ein weiteres Indiz für den ausgeglichenen Wettbewerb innerhalb der Elektrorennserie. Auch im kommenden Jahr wird voestalpine die europäischen Rennen präsentieren. Dann stehen für Vergne und Co. Rennen in Rom, Paris, Berlin und London (zwei Läufe) auf dem Rennkalender.

>>> zur Abschlusstabelle der voestalpine European Races

Die Höhepunkte der Formel E in Bern

von Timo Pape  

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