Jarno Trulli beim Rennen in Buenos Aires

Formel E: Keine Strafe für Jarno Trulli in Miami

In Buenos Aires, dem vierten Lauf der Formel E, bekam Jarno Trulli nach einem Getriebewechsel von der FIA eine Strafe. 10 Startplätze zurückversetzt im nächsten Rennen. Allerdings intervenierte das Team von Trulli, man habe die Strafe doch bereits in Buenos Aires abgesessen und die FIA korrigierte ihren Fehler. 

Demnach kann Trulli beim nächsten Rennen von der Startposition ins Rennen gehen, die er sich im Qualifying erkämpft.

Verwunderlich an der ganzen Geschichte ist, dass die FIA in ihrem Regelwerk, welches vor dem Rennen (am 12.12.2014) in Buenos Aires noch geändert wurde, die Strafe für Getriebewechsel eigentlich gelöscht hatte. Dort findet sich unter Punkt. 27.4 der Absatz:

In addition to the above, the following are specifically not permitted:
a) Motor, gearbox or radiator covers whilst these parts are being changed or moved around the garage."

Zusätzlich zu dem oben aufgeführten, sind folgende nicht verboten:
a) In der Garage Motor, Getriebe oder Kühlerabdeckungen tauschen oder bewegen.

Das vollständige Regelwerk finden Sie hier

Demnach hätte es gar keine Strafe geben dürfen. Zwar fällt die ausgesprochene Strafe nicht mehr ins Gewicht, da Trulli aufgrund seines Unfalls im Qualifying sowieso von der letzten Startposition ins Rennen gehen musste, aber verwunderlich ist es schon.

Teamchef Lucio Cavuto sagte: "Wir waren nach dem Rennen äußerst überrascht, dass die FIA Formula E in einer Pressemitteilung verkündete, Jarno würde eine Strafe in Miami erhalten. Auf Nachfrage bei der FIA, wurde klar, dass es sich um einen Interpretationsfehler gehandelt hat. Ich möchte der FIA für die umgehende Antwort danken und dass die Geschichte geklärt werden konnte."

 

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