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Formel E: Mitch Evans startet mit Sieg in voestalpine European Races

Anzeige | Mitch Evans hat einen perfekten Start in die Europa-Saison der diesjährigen Formel-E-Meisterschaft hingelegt. Der Jaguar-Pilot holte beim Rom E-Prix mit einer bemerkenswert starken Leistung seinen ersten Formel-E-Sieg. Gleichzeitig war es der allererste Erfolg für das britische Team, das zu Beginn der dritten Formel-E-Saison (Ende 2016) in die Elektroserie einstieg. Durch seinen Sieg übernahm Evans die frühe Führung im Rennen um die Trophäe der voestalpine European Races.

Der österreichische Technologie-Konzern voestalpine sponsert in diesem Jahr erstmals die Europa-Rennen der Formel-E-Saison und vergibt eine eigens gestaltete Trophäe an den besten Fahrer der voestalpine European Races. Entscheidend dafür sind die Podiumsergebnisse aus den fünf Rennen in Rom (13. April), Paris (27. April), Monaco (11. Mai), Berlin (24. und 25. Mai) sowie Bern (22. Juni).

Demnach führt Mitch Evans die Wertung der voestalpine European Races nach dem Auftaktrennen in Rom dank seines Sieges an. Den zweiten Platz belegt folgerichtig Andre Lotterer im DS Techeetah. Der Deutsche hatte sich im Qualifying die Pole-Position gesichert und den Rom E-Prix über weite Strecken angeführt. Evans, der als Zweiter die ganze Zeit hartnäckig dranblieb, jedoch nicht vorbeikam, wagte schließlich eine andere Strategie und holte sich seinen ersten Attack-Mode. Mit 25 kW mehr Leistung schaffte es der Neuseeländer in Kurve 11 vorbei an Lotterer.

Der Deutsche versuchte zwar seinerseits im Attack-Mode zu kontern, kam aber nie nah genug heran, um Evans wirklich gefährlich zu werden. Somit rettete der Jaguar-Pilot seine Führung bis ins Ziel und legte den perfekten Start in die Europa-Saison hin. Lotterer nahm seinen zweiten Platz, der ihn auf Rang 3 der Formel-E-Gesamtwertung vorspülte, mit "gemischten" Gefühlen hin.

Platz 3 in der Wertungstabelle der voestalpine European Races nimmt der ehemalige Formel-1-Pilot Stoffel Vandoorne ein. Der HWA-Fahrer sicherte sich mit einer bärenstarken Leistung in Rom sein erstes Formel-E-Podium. Auch für seinen Rennstall HWA, den Vorreiter des künftigen Mercedes-Werksteams, war es der erste Pokal in der vollelektrischen Formelserie. Vandoorne fuhr als Dritter ein weitgehend unauffälliges Rennen hinter dem Führungsduo, kam zwischenzeitlich sogar einmal in Schlagdistanz. Nach hinten hatte der Belgier indes nichts zu befürchten, denn den Nissan von Sebastien Buemi konnte er problemlos hinter sich lassen. Durch das Podestergebnis gelang Vandoorne ein hervorragender Start in den Europa-Teil des Formel-E-Rennkalenders.

Das nächste Rennen der voestalpine European Races steht bereits in knapp zwei Wochen auf dem Programm. Dann startet die Elektroserie in der französischen Hauptstadt Paris. Während Evans, Lotterer und Vandoorne versuchen werden, ihre Positionen innerhalb der Europa-Wertung zu behaupten, lauert die Konkurrenz bereits. Der amtierende Champion Jean-Eric Vergne, der 2018 bei seinem Heimrennen gewinnen konnte, kündigte kurz nach dem Rom E-Prix: "Wir müssen in Paris einfach mit beiden Autos auf das Podium fahren." Die Jagd auf die 3D-gedruckte Trophäe von voestalpine ist eröffnet.

von Timo Pape 

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