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Formel E testet in Valencia - Startschuss für die voestalpine European Races

Anzeige | Die Formel E startet am 15. Dezember in ihre mittlerweile fünfte Saison, die bahnbrechende Neuerungen für Fans und Fahrer bereithält: Neben einem effizienteren Rennwagen, neuen Teams und frischen Locations kämpfen die 22 Piloten in der kommenden Saison 2018/19 erstmals auch um den Titel der "voestalpine European Races". Damit erwartet die insgesamt elf Formel-E-Teams eine völlig neue Wettbewerbskategorie, quasi eine eigene Europameisterschaft innerhalb der Saison.

Beim Wettstreit um die prestigeträchtige Trophäe der fünf europäischen E-Prix in den Metropolen Rom, Paris, Berlin, Monaco und Bern sind actiongeladene Rennmanöver vorprogrammiert. Bei den offiziellen Formel-E-Testtagen im spanischen Valencia von 16. bis 19. Oktober treffen die Teams die letzten Vorbereitungen für den Saisonstart.

Während sich Tennisspieler im Grand Slam oder Skispringer in der Vierschanzentournee zum Champion ihrer jeweiligen Disziplin adeln lassen, so haben künftig die besten Fahrer der Formel E die Chance, sich mit einem Sieg auf den anspruchsvollen Kursen in fünf europäischen Großstädten an die Spitze der Mobilität der Zukunft zu katapultieren. Die Rennserie einer neuen Generation eröffnet damit in der Saison 2018/19 erstmals offiziell den Titelkampf um die Krone der "voestalpine European Races". Auf den Sieger wartet nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch eine mit voestalpine-Technologien gefertigte Trophäe auf Basis von metallischem 3D-Druck.

"Es ist der Wettbewerb, der Menschen zu Höchstleistungen antreibt - sowohl in der Wirtschaft als auch im Sport", sagt Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. "Die Formel E ist Triebfeder für die konsequente technologische Weiterentwicklung der Elektromobilität und damit für uns als voestalpine-Konzern der perfekte Partner, um unsere Position in diesem dynamisch wachsenden Markt weiter auszubauen. Mit den 'voestalpine European Races' wollen wir die Vision einer ressourcenschonenden Mobilität der Zukunft und unsere Rolle dabei verstärkt in die Öffentlichkeit tragen."

Saison 5: effizientere Boliden, neue Teams, Strecken & Features

Insgesamt umfasst die anstehende Formel-E-Saison 13 internationale Rennen. Als neue Locations kommen unter anderem Sanya (China) und Bern (Schweiz) hinzu. Das Highlight in der neuen Saison sind die futuristischen und weitaus effizienteren Fahrzeuge der zweiten Generation ("Gen2") mit 250 kW Leistung und beinahe doppelter Speicherkapazität, wodurch kein Fahrzeugwechsel während des Rennens mehr notwendig ist.

Zusätzliche Leistung erhalten die Fahrer mit dem neuen "Attack-Mode", mit dem die Piloten beim Durchfahren einer - für die Zuschauer sichtbaren - Aktivierungszone ihre Leistung von 200 kW auf 225 kW hochschrauben können. Außerdem dauern die Rennen künftig 45 Minuten plus eine Runde. Neben dem Neuzugang HWA Racelab steigen in der Saison 2018/19 auch BMW i Andretti Motorsport und Nissan e.dams mit eigenen Teams ins elektrische Renngeschehen der Zukunft ein.

Einzigartig ist die Formel E wohl auch in ihrer Interaktion mit den Fans. So zeichnen sich die E-Prix nicht nur durch innerstädtische und damit sehr fannahe Kurse aus, sondern auch durch die Möglichkeit für das Publikum, aktiv ins Renngeschehen einzugreifen. Mit dem FANBOOST können Zuschauer auch weiterhin online und via Social Media für ihren Lieblingsfahrer stimmen und ihm damit im Rennen einen zusätzlichen Energieschub bescheren. Dieser wird noch zusätzlich zum Attack-Mode freigegeben, wodurch die Leistung auf bis zu 250 kW ansteigt.

"Formel E entwickelt sich als Erprobungsplattform der Elektromobilität seit ihren Anfängen völlig eigenständig weiter - wie die anstehende Saison wieder eindrucksvoll zeigt", sagt Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E. "Dank des technologischen Fortschritts, der in nur vier Saisons erreicht werden konnte, erwartet uns 2018/19 ein noch mitreißenderer und elektrisierenderer Rennsport in den Herzen internationaler Großstädte. Gemeinsam mit der FIA machen wir damit Elektromobilität für Menschen dort greifbar, wo sie in Zukunft zur Realität wird."

voestalpine & Formel E

Seit ihrer ersten Saison im Jahr 2014 geht die Formel E einen völlig neuen Weg innerhalb des Motorsports, indem sie eine Plattform bietet, um straßenrelevante Technologien im direkten Wettbewerb zu erproben und nachhaltige Mobilitätslösungen in aller Welt voranzutreiben. Altbekannte Wege zu verlassen, ist auch seit Langem das Leitmotiv des voestalpine-Konzerns, der sich in den vergangenen 15 Jahren erfolgreich vom Stahlunternehmen hin zum global agierenden Technologie- und Industriegüterkonzern gewandelt hat. Heute zählt die voestalpine zu den weltweit führenden Anbietern von Elektroband als anspruchsvollstes Vormaterial für die Herstellung von Elektromotoren sowie zu den Technologieführern bei der Produktion von hochfesten und gleichzeitig leichten Karosserieteilen oder Komponenten für Batteriegehäuse.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt sie zu den führenden Partnern der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie und im Spezialschienenbereich sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von annähernd 13 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von knapp 2 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 51.600 Mitarbeiter.

Foto: voestalpine

Formel-E-Auto fährt durch voestalpine-Werkshallen

von Timo Pape  

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Kommentar von Harry Hirsch |

Jetzt fehlt nur noch Luggi Auer oder Philippe Eng, dann ist die Alpenrepublik glücklich

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