Porsche-Formel-E-Auto-in-Garage

Infografik-Serie "Road to Formula E": Porsche "guter Dinge und auf richtigem Weg"

Porsche steigt bekanntlich zur kommenden sechsten Saison in die Formel E ein. Die Vorbereitungen für das erste Rennen des deutschen Sportwagenherstellers in der Elektrorennserie laufen auf Hochtouren. Um den Weg in die Formel E zu dokumentieren, hat Porsche Anfang dieser Woche eine fortlaufende Infografik-Serie gestartet: die "Road to Formula E". Bis zur Rennpremiere in der Saison 6 im Dezember wird sie von Monat zu Monat um interessante Informationen erweitert.

Den einen oder anderen Meilenstein hat Porsche schon genommen. Erste Tests auf dem Prüfstand standen bereits im Oktober 2018 an, genau ein halbes Jahr nach der offiziellen Bekanntgabe des Formel-E-Einstiegs. Im Dezember präsentierte Porsche mit dem Schweizer Neel Jani seinen ersten Formel-E-Piloten. Nachdem die Zuffenhausener im Januar 2019 die ersten Einheitsteile wie Chassis oder Batterie in Empfang nahmen und der erste Porsche-Formel-E-Flitzer aufgebaut wurde, folgte zwei Monate später der erfolgreiche Roll-out am Stammsitz in Weissach.

Im April ging es zum ersten Mal auf eine richtige Rennstrecke: Im spanischen Calafat musste der neue Porsche-Antriebsstrang ein umfangreiches Testprogramm abspulen. Jani sowie Testpilot Brendon Hartley absolvierten mehr als 1.000 gefahrene Kilometer. Ob Hartley der zweite Porsche-Stammpilot sein wird, ist noch offen. Bei der Suche nach Janis Teamkollegen nehmen sich die Porsche-Verantwortlichen jedenfalls viel Zeit. Ein Kandidat ist DS-Pilot Andre Lotterer. Mitch Evans hingegen scheint sich mit Jaguar für Saison 6 einig zu sein.

Fritz Enzinger, Leiter von Porsche Motorsport, zeigt sich mit den bisherigen erreichten Schritten zufrieden: "Als der Porsche-Vorstand die Entscheidung zum Formel-E-Einstieg 2019/20 getroffen hat, haben wir die Weichen gestellt", so der 62-jährige Österreicher, der seit Januar 2019 interimsmäßig das Zepter bei Porsche Motorsport schwingt. "Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, bin ich sehr stolz darauf, was wir im Team erreicht haben."

"Von der ersten Testphase des Porsche-Antriebsstrangs auf dem Prüfstand über die Bekanntgabe von Neel Jani als erstem Fahrer, den Aufbau des Porsche Formel-E-Fahrzeugs, dessen Roll-out auf der Teststrecke in Weissach bis zu den mehr als 1.000 gefahrenen Testkilometern auf dem Circuit Calafat in Spanien haben wir die ersten Schritte erfolgreich gemeistert", erinnert sich Enzinger. "Bis zum Werkseinstieg in die Formel E liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir sind guter Dinge und auf dem richtigen Weg."

Fotos: Porsche

von Erich Hirsch 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Porsche-Formel-E-Auto-unter-Tuch-Enthüllung

"Formula E Unlocked": Porsche enthüllt Formel-E-Auto über Live-Videospiel

Das neue deutsche Porsche-Team geht bei der Präsentation seines ersten Formel-E-Fahrzeugs für die Saison 2019/20 neue Wege. Der Sportwagenhersteller plant am 28. August ab 18 Uhr eine interaktive Auto-Enthüllung über ...
von Timo Pape
Venturi-Car-from-behind

FIA geht gegen vermeintliche Traktionskontrolle in Formel E vor

Die FIA hat mit der Veröffentlichung des Technischen Reglements für die kommende Saison auf mögliche Traktionskontrollen in der Formel E reagiert. Gerüchte besagen, dass gleich neun der elf Teams in Saison ...
von Tobias Wirtz
Max-Günther-climbs-Formula-E-Car

Thema Impfen: So schützt sich die Formel E auf ihrer Welttournee

Die Formel E bewegt sich seit ihrer Premierensaison 2014/2015 auf unterschiedlichen Kontinenten. Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika stehen dabei fast jede Saison im Rennkalender der Elektrorennserie. In der derzeitigen ...
von Erich Hirsch
Sam-Bird-Monaco

Formel-E-Fahrer wünschen sich Rückkehr zu fester Rundenzahl

Mit der vergangenen Saison 2018/19 führte die Formel E eine neue Regel zur Dauer eines E-Prix ein: Ab sofort gingen die Elektrorennen nicht mehr über eine fixe, im Vorfeld definierte ...
von Timo Pape