podium-punta-del-este

"Mehr Druck kann man eigentlich nicht machen" - Die Fahrerstimmen aus Uruguay

Jean-Eric Vergne verteidigte sich bis zur Ziellinie und gewann somit einen hochspannenden Punta del Este E-Prix mit hauchdünnem Vorsprung vor Lucas di Grassi und Sam Bird. Die interessantesten Fahrerstimmen nach dem Rennen von Uruguay haben wir dir hier zusammengestellt.

Jean-Eric Vergne (Techeetah, 1.): "Druck ist Teil meines Lebens. Und von Lucas Druck zu bekommen, ist hart, er ist ja mit Abstand der beste Formel-E-Fahrer und der amtierende Champion. Er ist so schnell und sehr effizient im Qualifying. Mehr Druck kann man eigentlich nicht machen, als er heute gemacht hat. Unser Team arbeitet wirklich so hart. Manchmal mache ich auch zu viel Druck auf mein Team, aber das Resultat heute macht jetzt jeden im Team noch hungriger auf mehr Erfolge und mehr Punkte."

Lucas di Grassi (Audi, 2.): "Ich bin nicht wirklich zufrieden. Man hat mir die Pole-Position abgenommen, und das ist sehr unfair. Hier ist es nicht einfach zu überholen. Wir hatten zwar das schnellste Auto, und ich habe es einige Male probiert. Aber das hätte einfach nur in einem Unfall geendet. Ich habe es wirklich hart probiert, und JEV hat super verteidigt. Gratulation, auch an Sam, der es geschafft hat, von Platz 10 nach vorne zu kommen. Aber wir hatten hier wirklich das schnellste Auto, und damit dann nicht zu gewinnen, ist bitter."

Sam Bird (Virgin, 3.): "Ich hatte einige gute Aktionen und bin ein sauberes Rennen gefahren. Dann haben die Jungs einen guten Stopp gemacht, sodass ich vor meinem Teamkollegen wieder auf die Strecke kam. Ich habe die Lücke dann zufahren können. Ich hatte ein bisschen weniger Energie. Als die Jungs vor mir miteinander gekämpft haben, habe ich aufgeholt. Ich habe es dann aber nicht mehr hingekriegt noch anzugreifen. Aber von P10 zu starten und auf 3 zu fahren, und das auf dieser Strecke, das ist toll."

Daniel Abt (Audi, 14.): "Ich musste den dritten Platz leider aufgeben, nachdem sich auf der Strecke alle vier Gurte aus dem Gurtschloss gelöst haben. Den Grund dafür kennen wir noch nicht. Mir ist mein Leben jedoch wichtiger."

Nelson Piquet jr. (Jaguar, Ausfall): "Ein großes Dankeschön an alle Mechaniker des Teams, die mein Auto rechtzeitig vor dem Rennen hinbekommen haben. Leider war das heute nicht unser Tag. Wir werden aber weiter Druck machen, um das Podium zu erreichen."

von Tobias Wirtz 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Audi-Fahrer-Abt-di-Grassi-auf-Podium-in-Berlin

Audi will perfektes Tempelhof-Rennen 2018 wiederholen: "Wissen, wie man in Berlin Pokale holt"

Die Formel E kommt nach Deutschland: Am Samstag (25. Mai) startet die Elektrorennserie zum insgesamt sechsten Rennen in fünf Jahren in Berlin - abermals auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Mit ...
von Timo Pape
Techeetah-Clouds-Berlin

Programm, Anreise, Informationen: Alles, was du zur Formel E in Berlin wissen musst

In wenigen Tagen ist es soweit: Mit dem Berlin E-Prix 2019 kehrt die Formel-E-Meisterschaft am kommenden Wochenende in die deutsche Bundeshauptstadt zurück. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof wird ...
von Tobias Bluhm
Berlin-Tempelhof-Formel-E-volle-Tribünen

Beginner-Guide: Das erwartet dich beim Formel-E-Rennen in Berlin

Jahr für Jahr zieht die Formel E viele neue Fans an. Auch 2019 werden für den Berlin E-Prix am kommenden Samstag (24. und 25. Mai 2019) wieder Zuschauer aus ganz ...
von Tobias Bluhm
Jaguar-Car-in-Paris

Finanzbericht 2018: Formel E verbucht Rekord-Umsatz, verliert dennoch 26,4 Mio. Euro

Auch in ihrem vierten Meisterschaftsjahr hat die Formel E keine schwarzen Zahlen geschrieben. Das geht aus einem Anfang Mai veröffentlichten Finanzbericht der Elektroserie hervor. Bislang verzeichnete die mit der geschäftlichen ...
von Tobias Bluhm