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Neue Serie: Best of Social Media - die Formel E im Dezember

Vor etwas mehr als einem halben Monat ging das erste Rennen der fünften Formel-E-Saison in Diriyya zu Ende. Rund um das Rennwochenende in Saudi-Arabien liefen die Social-Media-Kanäle der Fahrern und Teams sowie von begeisterten Fans auf Hochtouren. Getwittert wurde zum Beispiel über die Wetterlage am Samstagmorgen in Diriyya, Namen der Formel-E-Fahrer wurden zu Netflix-Serien, und Stoffel Vandoorne zeigte in seiner Instagram-Story ein Tänzchen vor dem Green-Screen.

In unserer neuen Serie "Best of Social Media" zeigen wir dir jeweils zum Monatsende die Top 7 der Social-Media-Posts- und -Geschichten der vergangenen vier Wochen rund um die Formel E. Viel Spaß bei unserem Ranking für den zurückliegenden Dezember 2018.

#7: Gen2-Autos mit Mario-Kart-Sound

Anfang Dezember teilt die Formel E ein Video, das die neueste Innovation der Elektroserie vorstellen soll - den Attack-Mode. Verlässt ein Fahrer an einer vorher festgelegten Position die Ideallinie, aktiviert er dadurch 25 kW zusätzliche Leistung. Die Rennaction, die gezeigt wird, hinterlässt den Eindruck, die Formel E trage in Zukunft Mario-Kart-Rennen aus.

Ein Fan nimmt diesen Gedanken auf und legt die Soundeffekte aus dem berühmten Videospiel über den Clip. Das Ergebnis: ein skurriler Trailer für ein neues Videospiel, der Lust auf mehr macht. Das komplette Video findest du hier.

#6: Winterjacke in der Wüste

Die größte Überraschung von Diriyya ist wahrscheinlich das Wetter. Die Zuschauer erleben das erste Regen-Qualifying der Formel-E-Geschichte ausgerechnet mitten in der Wüste und stellen fest, dass auch die Winterjacke zum Gepäck eines Formel-E-Fahrers gehört. Lucas di Grassi komplettiert sein Outfit mit einer Sonnenbrille - ein bizarres Bild.

#5: Dieser eine Freund

Jeder kennt das: Man ist mit seinen Freunden unterwegs, egal ob auf einem entspannten Ausflug am Wochenende oder Abends auf ein Bier in der Kneipe - und es gibt immer diesen einen Freund, der nie Geld dabei hat. Er schafft es jedes Mal aufs Neue, sich einladen zu lassen (natürlich mit dem Versprechen, sich beim nächsten Mal zu revangieren). Ein solches Szenario findet sich auch im Formel-E-Lager. Daniel Abt präsentiert pünktlich zu Beginn der Weihnachtszeit seine neue Kollektion und bewirbt sie in den Sozialen Netzwerken.

"Bring mir einen mit nach Diriyya. Größe S. Bye", kommentiert Antonio Felix da Costa unter dem Instagram-Post des Kempteners. "Aber du hast ja nie Geld dabei", antwortet der Audi-Pilot und fügt einen lachenden Emoji hinzu. Es bleibt abzuwarten, ob Felix da Costa in Marrakesch als Abt-Fangirl Aufsehen erregen wird.

#4: Falcon and Electro McElectroFace

Der #NameTheCar-Contest beim indischen Rennstall Mahindra hat Tradition. Unter dem genannten Hashtag können Fans über Twitter Vorschläge für die Namen der Autos einreichen. Das Team wählt dann die besten Vorschläge aus. Im letzten Jahr hießen die vier Autos Volt, Raptor, Apex und Agni.

Das Auto des deutschen Piloten Pascal Wehrlein (Felix Rosenqvist ersetzte ihn in Diriyya) heißt in Saison 5 "Falcon" (deutsch: Falke) in Anspielung an den Raubvogel, welcher insbesondere in Saudi-Arabien als Wahrzeichen des Landes eine wichtige Rolle einnimmt.

Das zweite Auto, gefahren von Jerome d’Ambrosio, trägt den Namen Electro McElectroFace. 2016 gab es in England eine ähnliche Abstimmung über den Namen eines Polarschiffes, bei der der Name Boaty McBoatface, welcher eigentlich nur als Gag eingereicht wurde, als Sieger hervorging. Gratulation an Mahindra und die Ideengeber dieser - ähem - schönen Namen.

#3: Renndirektor im Regen stehen gelassen

Nicht nur für Fahrer und Teams ist es ein anstrengender Renntag in Diriyya, der vom Regen bestimmt wird. Während die Fahrer die Unterbrechung nutzen können, um etwas Schlaf nachzuholen, rauchen bei der Rennleitung die Köpfe, wie man das Qualifying und das Rennen möglichst glimpflich über die Bühne bringen könnte.

"Hier ist mein '3:35 Uhr aufgestanden, einmal komplett durchgeweicht und 3-Stunden-Regenverzögerung'-Rennleitungs-Selfie. Selbst der iPhone-Portrait-Modus kann mir nicht mehr helfen", schreibt Rennleiter Scot Elkins und nimmt die Situation mit einer außergewöhnlich großen Portion Humor. Dafür gibt es den dritten Platz in unserem Ranking.

#2: Dancing Queen

Der Titel "Dancing Queen" im Formel-E-Fahrerlager geht hiermit an den Belgier Stoffel Vandoorne, der vor dem sogenannten Green-Screen in Diriyya beeindruckende Moves zeigt, die sogar Joachim Llambi überzeugt hätten. Von jedem Fahrer wurden eine positive und eine negative Reaktion vor der grünen Leinwand aufgenommen, die ab dieser Saison passend zum Rennverlauf über der Namensgrafik eingeblendet werden. Ein gelungenes neues Extra.

#1: Formel-E-Fahrer werden Serien-Stars

Wer würde nicht gerne Sam Bird in der Hauptrolle des Serienhits "Breaking Bad" sehen? Oder Edo Mortara in der Zeichentrickserie "Rick and Morty"? Formel-E-Moderator Neil Cole macht’s möglich - zumindest mit den passenden Titelbildern.

Eigentlich wurden die Serienplakate kunstvoll für die Übertragung des Ad-Diriyya-Eprix designt. In der Sendung kamen sie aber letztlich nicht zum Einsatz. Stattdessen veröffentlicht Cole die Kunstwerke auf Twitter. Sie überzeugen mit Kreativität und Witz und machen sie deshalb zu unserem Platz 1 im e-Formel.de Social-Media-Ranking.

von Svenja König 

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