Nelson-Piquet-jr.-NextEVTCR

NextEV TCR in Paris: Besserung in Sicht?

Das Team NextEV TCR mit Titelverteidiger Nelson Piquet jr. zahlt diese Saison bitteres Lehrgeld. Bisher sammelte die chinesische Truppe lediglich 14 Punkte, belegt Platz neun und ist damit Letzter in der Teammeisterschaft. Oliver Turvey erzielte mit Rang sechs beim Saisonauftakt in Peking das beste Ergebnis für NextEV. Piquet jr. konnte allein in Putrajaya Platz acht einfahren, der Rest war zum Vergessen. Höhepunkt des Meisters war zuletzt ein Unfall in Long Beach, als der Brasilianer in die Mauer krachte. Die einzige Safety-Car-Phase des Rennens war die Folge.

Sand im Getriebe der Chinesen, oder was läuft da schief? Der neu entwickelte Doppelmotor ist ein Rohrkrepier, zu schwer, zu träge, zu ineffizient. Die Folge: Piquet jr. und Turvey fahren dem Feld weit hinterher.

Für die Europatournee hofft NextEV-Präsident Martin Leach auf Besserung. In Paris sollen beide Piloten Punkte holen. "Es ist immer eine Herausforderung, eine Strecke zum ersten Mal anzugehen", sagt Leach. "Für Nelson und Oliver wird es darauf ankommen, die Strecke in der Kürze der Zeit, die wir zur Verfügung haben, schnell zu erfassen."

"Beide Fahrer werden etwas Wissen über die Strecke mitbringen, da wir im Hinblick auf Paris im Simulator arbeiteten. Als Team sind wir voller Vorfreude, bei diesem Rennen im Herzen Paris dabei zu sein. Unser Ziel lautet, dass beide Fahrer in die Punkte kommen", ergänzt Leach.

Piquet jr. freut sich auf die französische Hauptstadt, weiß aber, dass er mit dem Sieg wohl nichts zu tun haben wird. "Ich denke, es ist unglaublich im Herzen von Paris, nahe dem Eiffelturm zu fahren. Ich bin mir sicher, es wird ein wirklich spezielles Rennen. Dieses Event ist genau das, was die Formel E ausmacht - ein aufregendes Rennen in einer der berühmtesten Städte weltweit zu fahren und die Rennaction direkt zu den Leuten zu bringen."

Sein Teamkollege Turvey reist ebenso erwartungsvoll nach Paris. Ob der Brite allerdings für Furore sorgen kann, bleibt abzuwarten. "Das nächste Formel-E-Rennen ist eines der Rennen, auf das ich mich am meisten freue. Es ist eine neue Strecke und eine Location in einer der bekanntesten Städte weltweit. Die zwei langen Geraden vor den Kurven 1 und 8 scheinen zum Überholen am besten geeignet zu sein.

von Erich Hirsch  

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Extreme-E-Snow-Stones-Cars-Line-up

Galerie: Extreme-E-Teams präsentieren Fahrzeuglackierungen für 2021

Der Countdown bis zum Start in die erste Saison der Formel-E-Schwesterserie Extreme E läuft: Im Rahmen eines virtuellen Launch-Events am Dienstagnachmittag stellten alle Rennställe ihre geplanten Fahrzeuglackierungen für 2021 vor. ...
von Tobias Bluhm
Extreme-E-Car-from-above

Argentinien statt Nepal, Saisonstart im März: Extreme E veröffentlicht neuen Rennkalender

Die neue Offroad-Elektrorennserie Extreme E hat ihm Rahmen ihres digitalen "Global Launch" einen überarbeiteten Rennkalender vorgestellt. Das ursprünglich geplante Himalaya-Rennen in Nepal wurde durch ein Rennen in Argentinien zum Saisonabschluss ersetzt. Außerdem ...
von Timo Pape
Audi-Season-7-Drivers-di-Grassi-Rast-Formula-E

Audi bestätigt Rene Rast & Lucas di Grassi als Stammfahrer für Formel-E-Saison 2021

Vielen hatten bereits damit gerechnet, nun ist es offiziell: Das deutsche Formel-E-Team Audi Sport ABT Schaeffler wird in der kommenden siebten Saison, dem ersten WM-Jahr der Elektroserie, mit den Fahrern ...
von Timo Pape
Montreal-E-Prix-2017-Faraday-Future-Dragon-Racing-Fahrzeuge-von-hinten-Vive-Motreal-Schriftzug

Vancouver statt Montreal? Formel E könnte nach Kanada zurückkehren

Nachdem die Formel E 2017 bereits einmalig in Montreal gastierte, um ihre dritte Saison abzuschließen, schreiten die Pläne für eine Rückkehr nach Kanada, das Heimatland von Formel-E-CEO Jamie Reigle, weiter ...
von Tobias Wirtz