Pascal-Wehrlein-Press-Conference-Formula-E

Pascal Wehrlein vor Formel-E-Debüt: "Fühle mich gut vorbereitet"

Die Formel E startet mit dem Marrakesch E-Prix an diesem Wochenende in das Kalenderjahr 2019. Mit dabei ist zum ersten Mal der Deutsche Pascal Wehrlein, der neben Jerome d’Ambrosio als zweiter Stammfahrer bei Mahindra Racing an den Start gehen wird.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Diriyya - d’Ambrosio überquerte die Ziellinie als Dritter - will der indische Rennstall auch in Marrakesch um die Podiumsplätze mitfahren. Eine Strecke, an die das Team positive Erinnerungen hat, an die man 2019 anknüpfen möchte. In Saison 3 konnte Felix Rosenqvist in Marokko sein erstes Podium in der Formel E einfahren und sich im Jahr darauf sogar den Sieg sichern.

Wehrlein, der durch seine vertragliche Situation bei Mercedes beziehungsweise HWA in Riad nicht dabei sein konnte, wird beim zweiten Formel-E-Rennen selbst ins Lenkrad greifen. Den Diriyya-E-Prix hat der 24-Jährige im Fernsehen verfolgt, wie er bei 'e-racing365' verrät. Dies habe sich bereits als sehr nützlich erwiesen, um strategische Ideen zu verstehen und zu sehen, wie die Attack-Zone insbesondere in der Safety-Car-Phase genutzt wurde. Parallel wurde er vom Team mit Live-Infos, den Testdaten und weiteren Dokumenten versorgt, um möglichst nah dabei zu sein.

Pascal Wehrlein sagt: "Ich freue mich auf meinen Saisonauftakt und fühle mich gut vorbereitet. Ich habe viel Zeit im Simulator verbracht und meine Ingenieure kennengelernt. Natürlich will ich so gut wie möglich abschneiden, und Jerome hat ja schon gezeigt, dass das Auto in der Lage ist, gute Ergebnisse einzufahren. Ich mag die Strecke in Marokko, es gibt einige gute Überholmöglichkeiten. Ich denke, das wird ein spannendes Rennen."

Jerome d’Ambrosio sagt: "Wir hatten eine gute Pace in Diriyya, und ein zweites Podium ist definitiv im Bereich des Möglichen. Das Ziel ist es, uns von Rennen zu Rennen zu verbessern, daher denke ich, dass wir in Marrakesch noch stärker sein werden. Ich bin mir sicher, dass wir an die starke Marokko-Performance der letzten Jahre anschließen können."

Teamchef Dilbagh Gill sagt: "Wir freuen uns sehr, nach Marokko zurückzukehren. Das ist eine Strecke, auf der Mahindra Racing zwei Podien inklusive eines Sieges einfahren konnte. Das Team hat über die Feiertage hart gearbeitet, um zu verstehen warum wir einen Ausfall in Diriyya hatten. Mit einem Podium im Gepäck hat man immer hohe Erwartungen für das nächste Rennen. Außerdem wird Pascal sein Debüt geben - das wird ein spannendes Wochenende für uns."

Genauso wie im vergangenen Jahr wird anschließend an den Renntag ein Rookie-Test in Marrakesch stattfinden. Für Mahindra Racing starten Sergey Sirotkin und Test- und Entwicklungsfahrer Sam Dejonghe.

von Svenja König 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Daniel-Abt-Audi-Formel-E-zieht-Skifahrer-auf-Eis

Formel E auf Eis: Audi & Daniel Abt begeistern beim GP Ice Race

Spektakuläre Szenen in Österreich: Beim GP Ice Race in Zell am See wagten sich Formel-E-Fahrer Daniel Abt und DTM-Champion Rene Rast mit ihren Rennautos bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ...
von Timo Pape
Red-Bull-Glasses-Red-Bull

Red-Bull-Motorsportberater Marko: Formel E "nur eine Ablenkung vom Diesel-Skandal"

Obwohl allein im aktuellen Formel-E-Fahrerfeld vier ehemalige oder aktive Piloten aus dem Nachwuchsprogramm von Red Bull Racing antreten, ist die österreichische Getränkefirma noch nicht mit einem eigenen Sponsoring-Programm in der ...
von Tobias Bluhm
london-2016-simona-de-silvestro

London, Birmingham, Manchester: Formel E arbeitet an Rückkehr nach Großbritannien

Seit dem London E-Prix 2016, dem Saisonfinale der zweiten Saison, wartet die Formel E auf ihre Rückkehr nach Großbritannien. Die Rennserie hatte nach einer außergerichtlichen Einigung mit der Battersea Park ...
von Tobias Wirtz
Max-Günther-Marrakesh-Formula-E-Dragon

9 Plätze gutgemacht: Max Günther "sehr glücklich" mit Marrakesch E-Prix

"Volle Attacke​" lautete Maximilian Günthers Devise beim zweiten Saisonrennen der Formel E in Marrakesch am vergangenen Wochenende. Von Startplatz 21 arbeitete sich der Dragon-Fahrer auf beeindruckende Art und Weise durch das Feld und ...
von Timo Pape