Tom-Dillmann-Venturi-Paris

Saison 4: Venturi gibt vor New York Einblicke in Entwicklung

Für das monegassische Formel-E-Team Venturi steht am Wochenende das erste Rennen des Jahres in Nordamerika an. Vorletzte Station im Rennkalender ist am 15. und 16. Juli New York City. Vor der imposanten Skyline von Manhattan und mit Blick auf die Freiheitsstatue startet der ePrix als Doubleheader im Hafen des Stadtteils Brooklyn. Doch als wären die letzten Wochen der dritten Saison nicht schon Herausforderung genug, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen auf die neue Saison auf Hochtouren.

"Aktuell absolvieren wir Crashtests und die Homologation für die vierte Generation der Formel-E-Renner", erklärt Marc Gindorf, Teilhaber des Venturi-Rennstalls. "Wir stecken in diesem Stadium besonders viel Energie in die Entwicklung. Schließlich wollen wir auch in der Saison 2017/18 wieder Erfolge einfahren."

Wie erfolgreich Venturi die letzten vier Rennen der aktuellen Saison absolvieren wird, zeigt sich ab Samstag. Nach einem enttäuschenden Wochenende in Deutschland will Maro Engel wieder vorn angreifen: "In Berlin haben wir ein paar Punkte zu wenig mitgenommen - davor lief es in Monaco aber schon deutlich besser", sagt der geborene Münchener. "Mein Ziel sind vordere Platzierungen in beiden Rennen."

Auch sein Teamkollege Tom Dillmann fiebert dem ePrix im "Big Apple" entgegen: "Ich bin sehr auf das Rennen in New York gespannt", sagt der Franzose. "Ich glaube, viele Serien würden sich wünschen, dort zu fahren, die Formel E hat es geschafft."

Teameigner Gildo Pallanca Pastor, der in New York residiert, stimmt zu: "In New York Rennen zu fahren - das ist ein historischer Moment. Der ePrix ist die erste FIA-Motorsportveranstaltung im Stadtgebiet und für uns ist es eine große Ehre, Teil davon zu sein." Venturi hat sich in den vergangenen Wochen intensiv auf den Einsatz vorbereitet und dabei viele Testkilometer abgespult. "Wir sind startklar und hochmotiviert", sagt Pallanca Pastor. "Die Strecke ist für alle absolutes Neuland, die Voraussetzungen also für alle Fahrer gleich. Und wir haben zwei starke Jungs, die auf großer Bühne zeigen wollen, was sie können."

von Timo Pape 

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