Stephane-Sarrazin-Venturi-Donington-2016

Venturi mit Elektronikproblemen in Donington

Wirklich schwerwiegende Probleme, wie sie bei den offiziellen Testfahrten 2015 gleich mehrere Teams ereilten, blieben in diesem Jahr aus. Lediglich Venturi fiel durch einige technische Defekte auf. So waren die Elektroautos von Maro Engel und Stephane Sarrazin zum Beispiel für fünf der insgesamt zwölf roten Flaggen am ersten Testtag verantwortlich. Sarrazin gibt Aufschluss, was beim Team aus Monaco nicht stimmte.

"Wir hatten einige Elektronikprobleme während der Testtage", erklärt der Franzose gegenüber 'Formula E Zone'. "Das Team hat sie nicht beheben können, deshalb sind wir ein paarmal auf der Strecke stehengeblieben." Venturi mache sich aber keine allzu großen Sorgen, schließlich sei ein Shakedown genau dazu da, um potenzielle Probleme zu erkennen und zu beheben.

"Ich bin hoffnungsvoll, dass das Team die Elektronikprobleme bis zu den nächsten Testfahrten in knapp zwei Wochen in den Griff bekommt, denn das Auto fühlt sich so viel besser an als noch während der letzten Saison", sagt Sarrazin.

"Das Energiemanagement scheint deutlich besser zu sein, und beim Gewicht konnten wir auch einiges einsparen. Deshalb glaube ich, dass wir ganz vorn dabei sein können, wenn wir erst mit der vollen Leistung fahren werden", so der Routinier.

Teamkollege Maro Engel hatte bereits nach dem ersten Testtag über Twitter mitgeteilt, dass Venturi nicht in den Qualifying-Modus wechseln konnte. Somit standen den Monegassen nicht die vollen 200 kW Leistung zur Verfügung, sondern nur 170. Wir sind gespannt, was der Venturi bei den Testtagen vier bis sechs zu leisten vermag.

Foto: Venturi

von Timo Pape 

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