Berlin-Netz-U-Bahn

Verkehrsumleitung: So kommt ihr zum Formel-E-Rennen in Berlin

Die Anreise für Motorsportfans, die zum zweiten Berlin ePrix in die Bundeshauptstadt kommen, könnte sich etwas schwerer gestalten als ursprünglich geplant. Auf der Berliner U-Bahn-Linie U5, die unter dem Formel-E-Kurs verläuft und direkt an der Strecke gehalten hätte, sind Baumaßnahmen nötig. Viele Fans werden dementsprechend nur über eine Umleitung an die Strecke gelangen. Wie kommt ihr also am besten zum einzigen Deutschland-Rennen der Elektroserie?

Laut Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird für den Bauzeitraum ein Ersatzverkehr via Bus eingerichtet. Dieser verbindet den Ostbahnhof mit dem Platz der Vereinten Nationen, hält allerdings auch am U-Bahnhof Strausberger Platz, von wo aus man den Kurs problemlos erreichen kann. Alternativ zum Bus-Shuttle fährt auf der gleichen Strecke auch die Buslinie 142.

Für Zuschauer, die vom Alexanderplatz über die U5 an die Strecke kommen wollten, empfiehlt sich also der Weg mit den S-Bahnen S3, S5 oder S75 vom Alexanderplatz zum Ostbahnhof, von wo man mit dem Schienenersatzverkehr oder dem Bus 142 zur Strecke kommt.

Zwischen Ostbahnhof und Karl-Marx-Allee liegt allerdings auch nur ein Kilometer Fußweg, der unter Umständen sogar schneller als der Weg mit den Bussen wäre. Auch vom S+U-Bahnhof Jannowitzbrücke, eine Station vor dem Ostbahnhof, sowie vom Alex kommt man zu Fuß zur Strecke.

Allen anderen Besuchern wird die Ringbahn S41/S42 ans Herz gelegt. Formel-E-Fans können auf dem S-Bahn-Ring, den man aus jeder Ecke der Stadt erreichen kann, bis zum Bahnhof S Frankfurter Allee fahren. Von dort aus fährt die U5 in Richtung Stadtzentrum und endet direkt an der U-Bahn-Station Strausberger Platz.

Von der Anreise mit dem Auto raten wir euch übrigens dringend ab. Parkplätze sind in der Gegend Mangelware, einzig im etwas weiter entfernten Parkhaus des Einkaufszentrums "Alexa" könnte man seinen Wagen kostenpflichtig für den Tag abstellen. Der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist aber deutlich schneller.

von Tobias Bluhm 

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