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Video: Gelungene Formel-E-Premiere für neue Kameratechnik "Driver's Eye"

Weltneuheit in der Formel E: Nach ersten Tests bei den Testfahrten in Valencia und Diriyya hat die Elektroserie beim Santiago E-Prix erstmals ihre neue Kameratechnologie mit dem Namen "Driver's Eye" eingesetzt - eine Innovation im globalen Motorsport. Das Besondere: Die Kamera befindet sich hinter dem Helmvisier der Fahrer und wird auch für Bilder bei der Live-Übertragung verwendet.

Durch den Kamerawinkel von Driver's Eye auf Augenhöhe des Piloten erleben die Zuschauer vor dem Bildschirm das Rennen aus ganz neuen Perspektiven. Die Fans haben so die Möglichkeit, jede Bodenwelle und jedes Anstoßen an der Wand auf den engen und kurvenreichen Formel-E-Rennstrecken nachzuvollziehen. Der Elektrorennserie scheint damit ein großer Wurf gelungen zu sein: Zahlreiche Fans äußerten sich in den sozialen Medien begeistert von den neuen Bildern.

Die vom Automobilweltverband FIA homologierte Kamera, die in der Schutzpolsterung im Inneren des Helms sitzt, liegt genau auf der Augenhöhe des Fahrers. Sie hat einen Durchmesser von acht Millimetern und ein Gewicht von nur zweieinhalb Gramm. Die Übertragung der Bilder erfolgt dabei über eine kleine Box, die sich im Monocoque des Rennwagens befindet. Hierzu ist sie über ein Kabel mit dem Helm des Fahrers verbunden.

Um der Konkurrenz mit den Live-Aufnahmen keinen direkten Vorteil zu verschaffen, ist der untere Bereich des Bildes künstlich verdunkelt. Hier befindet sich in der Mitte des Lenkrads das sogenannte Dashboard - ein Bildschirm, auf dem der Fahrer eine Vielzahl von technischen Daten sehen kann. Informationen, die andere Teams natürlich gerne erfahren und verwenden würden.

Die Kamera wurde von der Firma Zeronoise, einem britisch-italienischen Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Kommunikationsprodukten spezialisiert hat, gemeinsam mit dem Helmhersteller Bell Racing entwickelt. In monatelanger Arbeit wurde Driver's Eye gemeinsam mit den Formel-E-Teams optimiert.

Massa: "Zeigt genau das, was ich während eines Rennens in Echtzeit sehe"

"Wenn man mit Formel-E-Piloten spricht, ist das E rste, was sie hervorheben, der Nervenkitzel und die Herausforderung, auf Stadtkursen zu fahren", sagt Sebastian Tiffert, Direktor für Redaktionelles und Digitales bei der Formel E. "Driver's Eye bietet eine neue Perspektive aus dem Inneren des Helms unter Live-Rennbedingungen und zeigt, wie man das Auto zwischen den engen Mauern fährt, während man Daten verarbeitet und mit dem Team bei hoher Geschwindigkeit kommuniziert."

"Driver's Eye fügt dem Fernseherlebnis eine einzigartige Dimension hinzu, und die innovative Kameratechnologie lässt die Fans in die Rad-an-Rad-Duelle eintauchen", so Tiffert weiter. "Wir freuen uns, unseren Fans diese Erfahrung der Fahrer näherzubringen." Durch Driver's Eye könnten die Fans dem Kern der Formel E bedeutend näher kommen.

"Ich finde es cool, wie Driver's Eye den Fans genau das zeigt, was ich während eines Rennens in Echtzeit sehe", so Venturi-Pilot Felipe Massa, der ebenso wie Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne in Santiago mit der neuen Kamera unterwegs war. "Es gibt den Zuschauern einen Einblick in die engen und herausfordernden Stadtkurse, auf denen wir in der Formel E fahren. Und es zeigt, was die Fahrer brauchen, um den Verlauf eines Rennens zu managen und zu kontrollieren."

"Ich mag diese Art von Technik, die die Fans noch näher an das Geschehen heranbringt. Driver's Eye ist eine tolle Möglichkeit, die Arbeit hinter dem Lenkrad zu zeigen", so der Brasilianer weiter.

Nach der offiziellen Einführung von Driver's Eye hat die Formel E die besten Szenen des Santiago-Rennens, die mit der neuen Übertragungstechnik aufgenommen wurde, bei Instagram veröffentlicht.

 
 
 
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Driver’s Eye highlights from the 2020 Antofagasta Minerals #SantiagoEPrix

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von Tobias Wirtz  

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