Waving-Formula-E-Flag

Zum Kampf gegen COVID-19: Formel E unterstützt UNICEF mit Spenden

Die Formel E hat sich mit der Wohltätigkeitsorganisation UNICEF zusammengetan, um den weltweiten Kampf gegen das Coronavirus durch Spenden zu unterstützen. Das vermeldete die Elektroserie am Dienstagvormittag. Oberstes Ziel sei es, Kinder und Familien zu schützen, die von der Coronavirus-Pandemie am stärksten betroffen sind.

Der Fokus der Partnerschaft liege auf der Gesundheit von Kindern und dem fortlaufenden Zugang zu Bildung während der Coronavirus-Pandemie, heißt es in einem Presseschreiben. Zur Unterstützung von UNICEF hat die Formel E eine erste Spende getätigt - die Höhe des Betrages wurde jedoch nicht kommuniziert. Zudem will die Rennserie Gelder aus Fundraising-Initiativen bereitstellen.

Mit diesen Geldern möchte die Formel E einen unmittelbaren Beitrag zur Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation leisten. Die vorgesehenen Mittel werden für Projekte eingesetzt, die beispielsweise Homeschooling-Programme unterstützen. Darüber hinaus soll wichtige Schutzausrüstung für Krankenhauspersonal und Pflegekräfte bereitgestellt werden. Ebenfalls im Fokus stehen die sekundären Folgen der Pandemie, wie etwa verloren gegangene Bildungschancen.

Jamie Reigle: "Sofortmaßnahmen zum Schutz künftiger Generationen"

"Die Formel E wurde mit dem Ziel gegründet, dem globalen Klimawandel durch den Umstieg auf elektrische Mobilität entgegenzuwirken; eine Mission, die darauf abzielt, künftigen Generationen ein sicheres und sauberes Leben zu ermöglichen. Mit dem heutigen Tag ergreifen wir Sofortmaßnahmen zum Schutz künftiger Generationen vor einem globalen Gesundheitsnotstand", erklärt Formel-E-CEO Jamie Reigle.

"Unsere Partnerschaft mit UNICEF sowie unsere erste Spende sind der Beginn einer langfristigen gemeinsamen Reise zum Schutz der Gesundheit, der Sicherheit und der Bildung von Kindern auf der ganzen Welt", so der Kanadier weiter. "Es ist uns eine Ehre, UNICEF im Namen der Formel E, der Teams, der Hersteller, der Fahrer, der Partner und aller Mitarbeiter zu unterstützen und jeden Einzelnen zu ermutigen, weiterhin sicher zu Hause zu bleiben."

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Kinder sind enorm. Bereits heute verpassen 1,5 Milliarden Kinder ihren Unterricht aufgrund von Schulschließungen. Angesichts der schwerwiegenden Störungen in der Weltwirtschaft laufen viele Familien zudem Gefahr, ihre Existenzgrundlage zu verlieren und in Armut zu geraten. COVID-19 stellt die Welt vor Herausforderungen, die sie in dieser Form noch nicht gekannt hat. Mit Spenden und Spendensammlungen will die Formel E deshalb zur Mission der UNICEF beitragen.

Foto: Lou Johnson / Spacesuit Media

von Timo Pape  

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Pipo-Derani-Mahindra-Marrakech-Rookie-Test

Nachhaltigkeit: Virgin & Mahindra erhalten Exzellenz-Auszeichnung der FIA

Im Kampf gegen den Klimawandel hat die FIA zwei Formel-E-Teams mit der höchsten Umweltzertifizierung für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Für ihre Bemühungen wurden Mahindra und Virgin kürzlich in das Portfolio der im ...
von Tobias Bluhm
Formel-E-Autos-Mexiko

Gespräche mit Herstellern: Formel E plant neue Support-Rennserie

Das vorzeitige Ende der Rahmenserie Jaguar I-Pace eTrophy war eine schlechte Nachricht für alle Besucher eines E-Prix - zumindest wenn in Zukunft wieder Publikum an den Rennstrecken zugelassen werden sollte. Die ...
von Tobias Wirtz
Rosberg-Xtreme-Racing-Car

Nico Rosberg startet mit eigenem Team in neuer Elektro-Rennserie Extreme E

Nico Rosberg kehrt an die Rennstrecke zurück: Etwas mehr als vier Jahre nach seinem WM-Titelgewinn und dem anschließenden Rückzug aus der Formel 1 steigt der 35-Jährige in den elektrischen Motorsport ...
von Timo Pape
SuperCharge-Fahrzeug

"SuperCharge": Neue Elektro-Rennserie für Crossover-Fahrzeuge vorgestellt

Am Mittwochnachmittag wurde eine weitere neue E-Rennserie vorgestellt: Die sogenannte SuperCharge setzt auf vollelektrische Crossover-Rennwagen und will ab 2022 auf Innenstadt-Rennstrecken rund um den Globus an den Start gehen. Auf ...
von Timo Pape