Formel E

Formel E in Berlin: Max Günther gewinnt 1. Training, Rene Rast auf Platz 3

Timo Pape

Timo Pape

Maximilian Günther war im 1. Freien Training der Formel E am Mittwoch der Schnellste. Auf der neuen Streckenführung in Berlin-Tempelhof landete der BMW-Pilot knapp vor Oliver Rowland im Nissan. Dritter wurde Audi-Pilot Rene Rast mit einer überzeugenden Runde. Die Top 5 komplettierten Robin Frijns und Antonio Felix da Costa.

Unter strahlendem Sonnenschein ging es pünktlich um 9 Uhr los. Nach der obligatorischen Full-Course-Yellow-Phase drehte Formel-E-Rückkehrer Tom Blomqvist im Jaguar seine erste schnelle Runde seit dem Paris E-Prix 2018 - damals noch für Andretti. Stoffel Vandoorne hingegen stand in den ersten Minuten ungeduldig neben seinem Auto, während Mercedes noch Arbeiten zu verrichten hatte. Teamkollege Nyck de Vries übernahm nach fünf Minuten die Tabellenspitze.

Durch den neu errichteten Mittelsektor waren die Rundenzeiten zu Beginn der Session gut zehn Sekunden langsamer als bei den ersten vier Läufen in Tempelhof. Nach einer knappen Viertelstunde war Robin Frijns der Schnellste mit einer Zeit von 1:18.546 Minuten im Rennmodus. Teamkollege Sam Bird war wenig später jedoch noch schneller.

Günther stets in der Spitzengruppe

Dann schaltete Jean-Eric Vergne einen Gang hoch und ließ den Rest des Feldes um mehr als eine halbe Sekunde hinter sich. Maximilian Günther, der trotz seiner Handgelenksprellung am Sonntag am Training teilnehmen konnte, reihte sich mit einer Bestzeit im ersten Sektor als Zweiter ein. Dann kam jedoch der frisch gebackene Meister Antonio Felix da Costa und distanzierte Vergne abermals um drei Zehntelsekunden.

Neel Jani wechselte nach rund einer halben Stunde als Erster in den Attack-Mode und setzte eine neue Bestzeit, die mehr als eine halbe Sekunde schneller war als Felix da Costas bisherige. Vergne holte sich wenig später die Führung zurück, während Günther seine gute Frühform bestätigte und hinter dem Franzosen landete.

De Vries schob sich zwischen die beiden und sorgte etwas später für Aufsehen, als er sich verbremste und dadurch seitlich an der Mauer entlang schrammte. Dann machte Mitch Evans einen Satz auf Platz 1. Dort sollte er jedoch nicht lang bleiben: Erst übernahm Felix da Costa, dann Lucas di Grassi, dann Edo Mortara, dann Oliver Rowland.

In den letzten Minuten versuchten sich noch zahlreiche Fahrer im Quali-Modus mit 250 kW. Günther setzte jedoch einmal mehr die schnellste Runde und schlug Rowland im Nissan denkbar knapp. An die Zeit des Deutschen sollte niemand mehr herankommen - ein guter Start für Max Günther am Formel-E-Mittwoch. Ebenfalls überzeugend: Rene Rast auf Position 3.

>>> zu den Ergebnissen des 1. Freien Trainings der Formel E in Berlin

Foto: Shivraj Gohil / Spacesuit Media

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