Formel-E-Qualifying am Sonntag in Monaco: Dan Ticktum sichert sich die 2. Pole-Position des Wochenendes
Jasmin Fromm
FIA Formula E
Im zweiten Qualifyings des Formel-E-Rennwochenendes in Monaco konnte sich Cupra-Kiro-Fahrer Dan Ticktum die zweite Pole Position in Folge sichern. Der Brite ließ den Zweitplatzierten Antonio Felix da Costa im Final-Duell blass aussehen. Mahindras Edoardo Mortara startet das Sonntags-Rennen von Startplatz 3 vor Jean-Eric Vergne.
Gruppe A: Nyck de Vries glänzt in Gruppe A
In Gruppe A des Sonntag-Qualifyings gingen die zwei Mahindra-Fahrer Edoardo Mortara und Nyck de Vries zusammen mit Mitch Evans, Nico Müller, Jake Dennis, Sebastien Buemi, Dan Ticktum, Felipe Drugovich, Norman Nato und Lucas di Grassi an den Start.
Um 10:40 Uhr Ortszeit ging es für die Fahrer pünktlich los. Die Gruppe wurde die längste Zeit von Ticktum mit einer Zeit von 1:28.492 Minuten angeführt, gefolgt von Nato, Evans und Drugovich. Am Ende verbesserte sich Mortara noch einmal und sicherte sich die zweitschnellste Zeit. Damit konnten sich Ticktum, Mortara, Evans und Drugovich das Weiterkommen in die Duelle sichern.
Für Nato, Müller, Dennis, de Vries, Buemi und di Grassi endete das Qualifying bereits in der Gruppenphase des Qualifyings.
Gruppe B: Taylor Barnard Schnellster in Gruppe B
Für die beiden DS-Penske Fahrer Taylor Barnard und Maximilian Günther ging es in Gruppe B um das Weiterkommen in die Duelle, zusammen mit Pascal Wehrlein, Oliver Rowland, Nick Cassidy, Antonio Felix da Costa, Pepe Marti, Joel Eriksson, Jean-Eric Vergne und Zane Maloney.
Auch in der zweiten Gruppe des Qualifyings ließen die schnelleren Rundenzeit erst einmal auf sich warten. Wehrlein machte als erster einer etwas schnelleren Zeit auf sich aufmerksam, wurde aber kurz darauf auf Platz 8 zurück versetzt, nachdem auch andere Fahrer ihre Zeiten verbessern konnten. Rowland übernahm gegen Ende der Gruppenphase mit einer Zeit von 1:28.765 Minuten die Führung, gefolgt von Barnard, Felix da Costa und Vergne.
Wehrlein fand am Ende noch etwas Zeit, aber eine Verbesserung von Marti schob den Deutschen doch noch aus den Top 4 und hinderte den Porsche-Fahrer am Weiterkommmen in die Duelle. Barnard konnte in seiner letzten Runde seine Zeit erneut verbessern und übernahm die Führung der Gruppe. Damit ging es für ihn, Rowland, Vergne und Felix da Costa weiter im Qualifying.
Marti, Günther, Wehrlein, Eriksson, Cassidy und Maloney schafften es nicht in die Duelle.
Viertelfinale
VF1: Mitch Evans vs. Edoardo Mortara
Mortara startete bereits mit einem kleinen Vorsprung in die Viertelfinal-Runde, baute diesen immer weiter aus und besiegte den Neuseeländer am Ende mit einem Vorsprung von 0.221 Sekunden. Damit war dem Mahindra-Fahrer der Einzug in das Halbfinale sicher.
VF2: Felipe Drugovich vs. Dan Ticktum
Ticktum, der Pole-Sitter vom Vortag, lag lange Zeit hinter Drugovich. Es sah nach einem Weiterkommen für den Andretti-Fahrer aus, bis der Brite im dritten Sektor noch einmal Zeit herausholen konnte und den Brasilianer am Ende mit 0.142 Sekunden übertraf.
VF3: Jean-Eric Vergne vs. Oliver Rowland
Der amtierende Weltmeister und der zweifache Champion Vergne boten sich ein sehr enges Duell. Am Ende der Runde konnte sich Vergne allerdings doch noch durchsetzen und sein Ticket für das Halbfinale sichern. Der Franzose hatte am Ende einen Vorsprung von 0.245 Sekunden.
VF4: Antonio Felix da Costa vs. Taylor Barnard
Der DS-Penske-Fahrer Barnard lag zu Beginn der Runde leicht vorne, doch Felix da Costa konnte nach und nach aufholen. Am Ende lag der Portugiese im Jaguar unglaublich knappe 0.001 Sekunden vor Barnard. Damit zog Felix da Costa ins Halbfinale ein.
Halbfinale
HF1: Edoardo Mortara vs. Dan Ticktum
Der Schnellste des Qualifyings am Vortag konnte sich auch im Duell gegen Mortara durchsetzen: Der Brite legte den Schweizer im Mahindra mit 0.197 Sekunden ab. Er zog mit dem Gewinn erneut ins Finale des Qualifyings ein.
HF2: Antonio Felix da Costa vs. Jean-Eric Vergne
Felix da Costa dominierte die Qualifying-Runde. Vergne holte zwar im Verlaufe der Runde noch etwas auf und es wurde im letzten Sektor noch einmal knapp, aber um 0.015 Sekunden unterlag Vergne dem Portugiesen am Ende. Damit ging es für Felix da Costa weiter ins Finale im Kampf um die Pole-Position.
Finale: Dan Ticktum vs. Antonio Felix da Costa
Im Finale des Qualifyings trafen Ticktum und Felix da Costa aufeinander, die während des Samstags-Rennen miteinander kollidiert waren. Der Cupra-Kiro-Pilot ließ den Jaguar-Fahrer von Beginn bis zum Ende der Runde blass aussehen. Satte 0.676 Sekunden war Ticktum am Ende schneller als Felix da Costa. Damit konnte sich der Brite auf den legendären Straßen des Fürstentums Monaco zwei Pole-Positions in Folge sichern.
Die Top 10 für das Rennen am Sonntag sind damit Ticktum, Felix da Costa, Mortara, Vergne, Drugovich, Barnard, Evans, Rowland, Nato und Marti. Porsches Nico Müller geht von Platz 11 ins Rennen, Teamkollege Pascal Wehrlein ist auf Platz 14 und der andere Deutsche Maximilian Günther ist auf Platz 12.
Das zweite Rennen dieses "Double-Headers" in Monaco findet um 15:05 Uhr (MESZ) statt. Der deutsche Fernsehsender DF1 überträgt den Monaco E-Prix live im Stream. e-Formel.de begleitet das Rennen wie gewohnt im Formel-E-Liveticker - optimal als geeignet als "Second-Screen" für echte Fans!
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