Extreme E

Extreme E: Techeetah steigt als Team ein & ersetzt Venturi

Svenja König

Svenja König

Fliegender Wechsel in der Extreme E: Techeetah, das Meisterteam der Formel E der vergangenen zwei Jahre, tritt künftig auch in der Schwesterserie Extreme E an. Das gaben der Rennstall und die Elektroserie am Dienstag bekannt. Dabei nimmt das asiatische Team überraschend den Platz von Venturi ein, die sich 2019 als erstes Team der Off-Road-Meisterschaft angeschlossen hatten.

Während sich Venturi sich auf die Formel E sowie auf neue Weltraumprojekte konzentrieren will, setzt Techeetah auf elektrischen Motorsport. Die Unternehmung wird genauso wie das Formel-E-Team unter der Leitung von Marc Preston stehen, der seit 2014 Teamchef des Rennstalls ist.

"Team Techeetah Extreme E" - so der offizielle Name - wird im Gegensatz zur Formel E allerdings nicht unter chinesischer Flagge starten. Da das neu gegründete XE-Team der indonesischen Investmentfirma Indover Group mit Sitz in Jakarta gehört, tritt die Mannschaft für Indonesien an und ist damit das erste asiatische Team der Extreme E.

Das Management übernimmt wiederum SECA, der Besitzer des Formel-E-Teams DS Techeetah. Als asiatisches Team sollen auch Fahrer vom selbigen Kontinent gefördert werden, um insbesondere ein asiatisches Publikum mit einer Serie ansprechen zu können, die Motorsport, Umwelt, Reisen und Abenteuer miteinander verbindet.

Ein Team fehlt nach wie vor

"Uns motiviert die Herausforderung, die die Extreme E mit ihren Autos, Rennstrecken und dem Rennformat bietet", sagt Edmund Chu, Präsident von Techeetah. "Es ist das größte Ziel von allen bei Techeetah, das Maximum aus Technologien herauszuholen und so die Performance zu verbessern. Außerdem ist uns besonders wichtig, Umweltthemen und ein junges Publikum ansprechen zu können."

"Techeetah hat in den letzten Saisons unangefochtene Erfolge erzielt", sagt Extreme-E-Gründer Alejandro Agag. "Es ist toll, sie auch in der Extreme E begrüßen zu können. Die Extreme E bietet einen vollkommen neuen Ansatz im Motorsport, mit brandneuen SUVs, Rad-an-Rad-Action und neuen technischen Herausforderungen für Team und Fahrer. Ich freue mich darauf zu sehen, wie altbekannte Rivalen auf der Strecke aufeinander treffen und so neue Kämpfe entstehen."

Durch den nicht weiter kommentierten Rückzug von Venturi sind mit ABT, HWA, Veloce, Chip Ganassi, Andretti, QEV und Techeetah sind nach wie vor sieben der acht Teams bekannt, die in der Auftaktsaison 2021 an den Start gehen sollen. Das letzte Team will die Serie in Kürze bekannt geben. Ob es sich dabei um den potenziellen Hersteller Fisker handeln könnte, ist noch nicht abzusehen.

Die gemeinsamen Testfahrten vor der Debütsaison wurden derweil von Herbst auf Dezember verschoben. Die Saison soll dennoch wie geplant Anfang nächsten Jahres beginnen.

Foto: Extreme E

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