Die Konstrukteure der Formel E

Formula-E-Powertrain

Für die erste Saison (2014/15) stellte die Formel E allen zehn Teams noch ein einheitliches Auto zur Verfügung: den Spark-Renault SRT_01 E. Der Elektrorennwagen wurde von Spark Racing Technology, einer extra zu diesem Zweck gegründeten Untermarke von Renault, konzipiert und aufgebaut. Der italienische Autobauer Dallara entwarf das Aerodynamik-Konzept und lieferte das Chassis. Antriebsstrang und Elektronik kamen von McLaren Electronic Systems, die Batterie aus dem Hause Williams Advanced Engineering. Die britische Firma Hewland konstruierte das elektronisch gesteuerte 5-Gang-Getriebe. Verantwortlich für das Gesamtfahrzeug war Technologiepartner Renault.

Mit Beginn der zweiten Saison (2015/16) wurde die Eigenentwicklung in folgenden Bereichen freigegeben: Antriebsstrang (Elektromotor, Inverter, Getriebe, Steuerelektronik), Kühlsystem und Hinterachsaufhängung. Offiziell schrieben sich für das zweite Jahr acht Hersteller ein, von denen jedoch zwei mit ihren Konzepten scheiterten (Andretti und Motomatica). Aguri und letztlich auch Andretti entschieden sich dazu, weiterhin auf den SRT_01 E aus Saison eins zu setzen. Das einzige Kundenteam im zweiten Meisterschaftsjahr war Dragon, das den Antriebsstrang von Venturi bezog.

Im dritten Jahr der Formel E traten neun von zehn Teams mit eigenem Hersteller an. Neu dabei waren Jaguar (I-Type 1), Penske (701-EV) und - mit einem Jahr Verspätung - auch Andretti Technologies (ATEC-02). Alle anderen Hersteller haben ihre Konzepte aus Saison zwei weiterentwickelt. Der einzige Rennstall, der 2016/17 ohne eigenen Antriebsstrang und somit als Kundenteam antrat, war Techeetah. Das neue chinesische Team bezog Antriebe von Renault.

Das offizielle FIA-Dokument zur Registrierung von Herstellern gilt bis einschließlich Saison sieben.

Die Hersteller der Formel E